Liebe Leserinnen und Leser,

es hat gequalmt, gestunken und eine rote Brühe schwamm im Main. Mitten im Stadtgebiet Offenbachs zwischen Innenstadt und Bürgel lag einer der fünf größten Chemiestandorte Hessens. Eigentlich kann man froh sein, dass die Produktion hier beendet wurde. Die einst 'lebenslang' sicheren Arbeitsplätze gab es schon länger nicht mehr und die letzten 70 Arbeiter kämpften 2009 vergeblich gegen die Schließung.

Nun ist alles 'platt gemacht', die riesigen Industrieanlagen abgebaut, verschrottet oder ins Ausland verkauft. Ein paar denkmalgeschützte Zeitzeugen sind übrig geblieben, ebenso wie die Hinterlassenschaft von 170 Jahren Chemieproduktion im Boden und im Wasser. Das endgültige Sanierungskonzept des Regierungspräsidenten soll in diesem Jahr vorliegen.

Und dann kann es endlich losgehen: 35ha freie Fläche, zentral und sogar landschaftlich schön gelegen, mitten im Rhein-Main- Gebiet könnte ein Glücksfall für die Stadtentwicklung werden. Wir werfen einen Blick auf das traditionsreiche Gelände und die Pläne für die postindustrielle Zukunft.

Im Hafen Offenbach hat die Zukunft schon begonnen. Der ehemalige Industriehafen hat sich zum hippen Wohngebiet für die ganze Region entwickelt. Am So. 31. Juli laden wir wieder dorthin ein, zu unserem jährlichen Yoga-Event, zusammen mit Samana Yoga. Mit Blick auf die Skyline von Frankfurt praktizieren wir hier bereits zum 4. Mal 108 Sonnengrüße auf der Hafentreppe. (Infos unter: //samanayoga.de/).

Vorher sehen wir uns beim traditionellen Mainuferfest, am 18. und 19. Juni 2016.

Dann wünschen wir einen schönen Sommer und viel Spaß mit 'Mut&Liebe'.

Petra Baumgardt, Alexander Knöß, Wolfgang Malik

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