Liebe Leserinnen und Leser,

Welche sind die schönsten Plätze der Stadt? Klar, der Wilhelmsplatz und dann: der neue Hafen! Offenbach ist wieder näher ans Wasser gerückt und hat sich das Hafengebiet zurückerobert. Wichtige Lebensader schon vor tausenden von Jahren (einen Einbaum aus der Jungsteinzeit fand man 1902 bei Hafenarbeiten), war das Gelände des ehemaligen Ölhafens bis 1999 für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Nach der Stilllegung des Hafenbetriebes entdeckten zuerst Künstler*innen und ein junges Publikum um das Kulturprojekt Hafen 2 die besondere Qualität des Freiraumes.

Klassisch, möchte man meinen, startete mit der Erschließung des neuen Baugebiets die Verdrängung und Gentrifizierung. Ganz so „klassisch“ ist es zum Glück dann nicht gelaufen. Den Hafen 2 gibt es immernoch, mit neuem Besucherrekord in diesem Jahrhundert-Sommer; ebenso wie den Ruderverein Hellas und auch für den Boxclub Nordend laufen gerade die Verhandlungen für eine Bleibeperspektive am Nordring.

Der schön gestaltete Hafenplatz bietet Freizeitqualitäten für die Anwohner*innen des Hafenviertels, das angrenzende Nordend und die ganze Stadt. Und auch einige Neubürger*innen mit etwas mehr finanziellem Spielraum kann Offenbach letztendlich ganz gut gebrauchen. Die Entwicklung des neue Hafenviertels fand bereits überregionale Anerkennung (German Design Award 2018 des Rates für Formgebung, BDA-Architektur-preis 2018 und Nominierung für den DAM Preis für Architektur in Deutschland 2019 für die Hafenschule).

In diesem Sinne genießen Sie die letzten Sommerabende auf der Hafentreppe, probieren Sie mal Standup-Paddeln am Mainturm oder laufen und spenden Sie für die AIDS-Hilfe beim 2. Offenbacher Kranlauf am 3. Oktober am Hafen.

Viel Spaß und eine interessante Lektüre wünscht das

Mut&Liebe Team!

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